Unterwegs in Nümbrecht
Im evangelischen Kindergarten "Arche" wurden die beiden sehr freundlich von der Leiterin, Frau Mirjam Kohlmann - Barf, empfangen. Zusammen mit 7 weiteren Kindergärtnerinnen werden zur Zeit 70 Kinder von 3 - 6 Jahren in 3 Gruppen betreut. Die Kinder kommen aus dem Hauptort und aus den umliegenden Dörfern.
Frau Kohlmann - Barf erläuterte das Konzept des Kindergartens, welches sich auf einer christlich orientierten Betreuung gründet. Wert wird darüber hinaus auf eine enge Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Eltern gelegt.
Der überaus beliebte Kindergarten hat, zum Bedauern der Kindergartenleiterin, die nicht gerne Ablehnungen erteilt, derzeit rd. 8o Kinder auf der Warteliste. Infolge der langen Warteliste hat sich das Eintrittsalter der Kinder fast auf 4 Jahren verschoben.
Aktuell werden zwischen dem Träger, der evangelischen Kirche, dem Kindergarten und der Gemeinde Überlegungen angestellt, den Kindergarten zu erweitern.
Ziel könnte sein, den Kindergarten um 1 bis 2 Gruppen zu erweitern. Mit einer derartigen Erweiterung könnte die Warteliste abgebaut werden.
Im U 3 Bereich werden derzeit keine Plätze angeboten, obwohl bereits 17 Anfragen vorliegen. Da offensichtlich der Bedarf vorhanden ist, wird der Kindergarten nicht umhinkommen, sich des Themas U 3 anzunehmen.
Nach einer Hausbesichtigung und in Augenscheinnahme der Außenanlagen wurden
wir freundlich verabschiedet.
Vom ev. Kindergarten ging es ins benachbarte Haus der ARGE Oberberg Nümbrecht. Hier empfing uns herzlich die Teamleiterin, Frau Klein. Frau Klein stellte Ihr Team und die Arbeit der ARGE Nümbrecht detailliert vor.
In der ARGE Oberberg Nümbrecht werden derzeit 404 Bedarfsgemeinschaften „betreut". Eine Bedarfsgemeinschaft stellt einen Haushalt zwischen einer und elf Personen dar. Insgesamt werden derzeit 803 Menschen von der ARGE Nümbrecht betreut.
In der Leistungssachbearbeitung sind derzeit bei der ARGE Oberberg Nümbrecht 4,5 Mitarbeiter/innen tätig, 1 Mitarbeiter ist für die Arbeitgeberseite zuständig und 3,5 Mitarbeiter/innen sind in der Arbeitsvermittlung beschäftigt.
Bürgermeisterkandidat Hilko Redenius konnte sich einen intensiven Überblick verschaffen. Er versprach auch zukünftig eine enge Kooperation zwischen ARGE / Gemeinde zu gewährleisten, um die Situation der betroffenen Menschen zu verbessern. Wichtig dabei ist nach seiner Ansicht die weitere Ansiedlung von Handwerk, Gewerbe und Handel, um für die betroffenen Menschen Arbeitsmöglichkeiten bzw. Ausbildungsmöglichkeiten für Jugendliche zu schaffen.
Auch über die Zukunft der ARGEN wurde diskutiert. Infolge eines Urteils des Bundesverfassungsgerichtes aus dem Jahre 2007 muss die gesetzliche Regelung betreffend der Aufgabenerledigung bis Ende 2010 neu geregelt und umgesetzt werden. Herbei steht die Zukunft der ARGEN in ihrer jetzigen Form zur Disposition.
Mit dem gegenseitigen Versprechen eines zukünftigen engen Kontaktes verabschiedeten sich Hilko Redenius und Klaus Jehnes.


