Unterwegs in Marienberghausen und Umgebung
Der Bürgermeisterkandidat und der CDU Kandidat für den Gemeinderat, Roland Schmidt, waren am 29.05.2009 erneut auf Tour. Im Wohngebiet Beerser Hof und Beerser Feld trafen sich beide mit dem dort wohnenden Ralf Schmidt. Er ist der persönliche Vertreter des Ratskandidaten Roland Schmidt.
Gemeinsam spazierte man durch das Neubaugebiet. Dabei trafen sie auf manchen „Beerchhüser", der den Freitagnachmittag zur Gartenarbeit nutzte. Ralf Schmidt stellte der Nachbarschaft Herrn Redenius vor.
Anschließend wurde die Baustelle der Kreisstrasse 25 abgefahren.
In Erlinghausen traf man sich mit Bürgern und Bürgerinnen und erörterte insbesondere die Situation nach erfolgtem Ausbau der K 25.
Die Erlinghäuser und einige Anwohner aus Marienberghausen befürchten, dass nach erfolgtem Ausbau die Strasse zu erhöhter Geschwindigkeit verleitet, und somit eine Gefahr für die Bewohnerinnen und Bewohner insbesondere für die zahlreichen Kinder in den Ortschaften Erlinghausen und Marienberhausen darstellt.

Roland Schmidt, der bereits beim Kreis wegen einer Geschwindigkeitsbeschränkung vorstellig geworden ist, und Hilko Redenius sagten den Anliegern Ihre Unterstützung zu.
Auf der Fahrt nach Marienberghausen wurde Halt in der Ortschaft Linde gemacht. Hier gründete Martin Stöcker seinen kunststoffverarbeitenden Betrieb, der heute in Elsenroth ansässig ist. Der Betrieb sollte am späteren Nachmittag besucht werden.
In Marienberghausen angekommen, wurden die Beiden schon von lautem „Hallo" begrüßt. Die Grundschule Marienberghausen hatte ein Zirkusfestfest.
Für das leibliche Wohl hatte der Förderverein mit Kaffee, Kuchen und erfrischenden Getränken bestens gesorgt, die zum Wohle der Schule angeboten wurden.
Es war ein buntes Treiben! Schulleiterin Frau Ingrid Becher-Schumacher empfing freudig den Bürgermeisterkandidaten und Roland Schmidt.
Höhepunkt des Tages waren die Zirkusvorführungen der GGS Marienberghausen im Dorfgemeinschaftshaus. Vollbesetzt mit Eltern, Großeltern, Schülerinnen und Schülern wartete man gespannt auf den Beginn der Zirkusvorführungen der Kinder.
Der „Traumzirkus", so die Überschrift über der Manege, hatte Direktoren und Direktorinnen, atemberaubende, akrobatische Vorführungen, Witz und Dynamik zu bieten! Die Kinder waren mit Feuereifer und Wagemut dabei!
Strahlende Gesichter bei den Kindern und manch staunende Gesichter bei den Eltern über die gekonnten Darbietungen waren zu sehen.
Die Lehrerinnen und engagierte Eltern hatten in Zusammenarbeit mit dem „Kölner Spielezirkus" die Darbietungen eingeübt.
Eine mehr als gelungene Veranstaltung mit überglücklichen, stolzen Kindern.
Man kann nur sagen: Danke, dass habt Ihr alle toll gemacht! Wir freuen uns schon auf euer nächstes Fest!

Nach der Zirkusveranstaltung empfing der Unternehmer Martin Stöcker, die beiden Kandidaten in seinem Betrieb in Elsenroth.
Er erläuterte Fragen zur Produktion und zur Auftragslage. 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind neben dem Besitzerehepaar beschäftigt. Kunstoff - Spritzguss und Industriemontage sind die Hauptarbeitsfelder des Betriebes.
Erfreut erzählte Martin Stöcker von einem soeben erhaltenen neuen Auftrag des Autobauers Ford. 
Hilko Redenius und Roland Schmidt wurden von Frau Gabi Stöcker in die einzelnen Produktionsschritte eingewiesen. Der Betrieb hatte noch ein Wochenende Zeit „zum Üben" bevor in der nachfolgenden Woche die Produktion starten sollte.
Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann man anhand dieses Beispieles sehen, dass Nümbrechter Firmen durch Flexibilität und ihre hohe Produktionsgüte in der Lage sind, sich in einem hart umkämpften Markt zu behaupten.
Klasse!

Hiernach trafen sich Redenius und Schmidt auf einem noch derzeit unbebauten Gewerbegrundstück in Elsenroth mit Klaus Hönscheid aus Marienberghausen und dessen Sohn Christoph.
Vater und Sohn Hönscheid (4. und 5. Generation) führen derzeit ihre erfolgreiche Firma für Stahlwinden in Remscheid. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Herstellung von handbetriebenen Hebezeugen, (Stahlwinde, Stockwinde oder Fußwinde genannt), insbesondere von Zahnstangenwinden und den daraus entwickelten Sonderanfertigungen. DIN - Stahlwinden.
Die Firma Gebr. Hönscheid e.K hat die Gewerbefläche erworben, und plant nach der Errichtung der Firmengebäude den Umzug des Betriebes von Remscheid nach Elsenroth!
Klaus Hönscheid zeigte und erklärte voller Stolz die Neubaupläne. Hilko Redenius zeigte sich beeindruckt, dass mit der Neuansiedlung wieder ein neuer Betrieb in der Gemeinde Fuß fasst und mehrere neue Arbeitsplätze die Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der Gemeinde steigern!
Der Bürgermeisterkandidat und sein Begleiter wünschten der Familie Hönscheid einen reibungslosen Bauverlauf und immer volle Auftragsbücher in ihrem neuen Betrieb in der Gemeinde Nümbrecht!
Link der Firma Gebr. Hönscheid e.K: http://www.gehoere.de/
Der Abschluss des heutigen Tages fand vor historischer Kulisse statt.
Roland Schmidt zeigte dem Bürgermeisterkandidaten sein Geburtshaus in Hochstraßen, welches 1793 von Kanzleirat und Richter Schöler errichtet wurde.
Gemeinsam mit dem Bruder, der Schwägerin und seinem Neffen mit Familie, gab man Hilko Redenius einen Einblick in die Geschichte der Ortschaft Hochstraßen.
Hier lebten und arbeiteten früher die Bergvögte, Richter und Kanzleiräte von Schloss Homburg.
Um das Jahr 1815 lebte der damalige Bürgermeister Heinrich Wilhelm Becker hier in Hochstraßen. Becker war damals zeitweise für die Gemeinden Marienberghausen und Nümbrecht gleichzeitig zuständig
Bei einem kleinen Umtrunk, zu dem die Schmidt`s eingeladen hatten, saß man unter der gewaltigen Linde und lies den ereignisreichen Tag mit mancher Anekdote aus vergangenen Zeiten ausklingen.


