HR unterwegs ... in Lindscheid und Harscheid mit Bodo Löttgen

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Im reizvollen Homburger Ländchen, mitten im Naturpark Bergisches Land mit seinen typischen Streuobstwiesen, wurde der Familienbetrieb der Familie Weber in Lindscheid besucht.

Die Familie Weber ist nach den Leitlinien Ökologie und Regionalität auf die Verarbeitung des wertvollen, heimischen Streuobstes spezialisiert. Der Betrieb wurde ausgezeichnet von der Verbraucherzentrale NRW für nachhaltiges Arbeiten und für die Regionalvermarktung als bergisch pur Mitglied (www.bergischpur.de). Charakteristisch für das Bergische Land waren schon immer die Obstwiesen rund um die Dörfer und Höfe. Sie hatten neben den Gemüsegärten und der Viehwirtschaft hohe Bedeutung für die Ernährung. Gerade die bei uns seit Jahrhunderten angesiedelten und gewachsenen Obstsorten mit ihrer Vielfalt sind auf unser Ernährungsbedürfnis „erfolgreich" abgestimmt. Sie heben sich durch ihre reichhaltigen Inhaltsstoffe, wie z.B. die sekundären Pflanzenstoffe, vom Plantagenobst ab. Die Hochstämme sind Lebensraum vieler Vögel und Insekten und Schutz für das Vieh. Die Äpfel dieser Streuobstwiesen sind heute die Grundlage für die Säfte der Obstkelterei Weber.

weber_iiiDie Familie Weber führte die kleine Besuchsgruppe durch den Betrieb. Ausführlich erläuterte Herr Weber den Produktionsprozess von der Anlieferung über die Verarbeitung der Naturkost bis zur Abfüllung.

Zum Abschluss durfte natürlich auch ein Besuch im „Saftladen" nicht fehlen.

Der Saftladen im wunderschönen Lindscheid - ist einen Ausflug wert! Da gibt es neben den Säften der Familie Weber und der Spezialität Apfelsecco weitere regionale Produkte der Marke bergisch pur und Weine aus biologischem Anbau. Zu den Produkten aus dem Bergischen Land gehören Honig, Marmeladen und Mineralwasser (Bergische Waldquelle). Ein feines, ausgesuchtes Angebot von etwa 40 - 50 Weinen überwiegend aus Deutschland, Frankreich; Italien und Spanien erwartet Sie.

Neugierig?  Hier finden Sie mehr: www.webersaft.de

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Im Anschluss ging es weiter nach Harscheid. Dort erwartete am evangelischen Gemeindehaus Pfarrer Ralf Kliesch den Bürgermeisterkandidaten und seine Begleitung. Herr Kliesch führte die Besuchsgruppe durch das evangelische Gemeindezentrum. Er erläutete die wechselvolle Geschichte des 2. Pfarrbezirkes, den es seit 1898 gibt.

Hilko Redenius zeigte sich insbesondere sehr interessiert am Wirken des 2003 gegründeten Kirchbauvereins Harscheid, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Standort Harscheid für Gottesdienst und Gemeindearbeit zu erhalten. Ziel des Kirchbauvereins ist es keinen reinen Kirchraum zu bauen, sondern zusammen mit dem Bestehenden durch Um- und Anbau ein Zentrum für die Gemeinde des unteren Bezirkes zu schaffen.

Es versteht sich von selbst, dass Hilko Redenius durch seinen sofortigen Beitritt zum Kirchbauverein diese wertvolle Arbeit unterstützt hat.

 

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